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Mercedes verlässt Transportkooperation mit Renault

Jun 22, 2023

Mercedes-Benz, ein langjähriger Partner von Renault im Transporterbereich, wird sich voraussichtlich nicht am FlexEVan-Projekt des französischen Unternehmens beteiligen. Stattdessen wollen sich die Stuttgarter offenbar auf die eigene Elektroplattform VAN.EA konzentrieren.

Dies berichtet Reuters unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Hintergrund ist, dass Renault ab 2026 eine Familie batterieelektrischer Transporter auf Basis einer eigenen Plattform unter dem Namen FlexEVan plant. Diese FlexEVan-Architektur wird für die Marken Renault und Nissan entwickelt. Insidern zufolge könnte auch Renault Trucks, ein zum Volvo-Konzern gehörender Nutzfahrzeughersteller, beitreten.

Mercedes-Benz hingegen will sich da raushalten, obwohl die engen Verbindungen zwischen Renault und Daimler zu den historischen Allianzen der Branche zählen. Ein Mercedes-Sprecher sagte gegenüber Reuters, dass die Gruppe keine Pläne habe, einen mittelgroßen oder großen Van auf einer anderen Plattform als VAN.EA auf den Markt zu bringen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur lehnte Renault eine Stellungnahme ab.

Während Daimler und Renault früher beispielsweise bei der Lieferung von Dieselmotoren und im gemeinsamen Projekt Twingo-Smart zusammenarbeiteten, gibt es heute nur noch eine enge Verbindung: nämlich den kleinen Transporter Citan und seinen kürzlich vorgestellten Elektro-Ableger eCitan, der sich teilt Technologie mit dem Renault Kangoo bzw. dem vollelektrischen Kangoo E-Tech. Renault habe schon lange versucht, seine Zusammenarbeit mit Mercedes im Bereich der Kleintransporter auszuweiten, allerdings ohne Erfolg, schreibt Reuters und fügt hinzu, dass neue Anreizprogramme wie der US-Inflationsreduktionsgesetz und ähnliche europäische Maßnahmen „jedoch dazu führen könnten, dass die beiden im Bereich der Kleintransporter kooperieren“. gemeinsame Nutzung von Produktionsanlagen", schreibt die Nachrichtenagentur.

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Mercedes-Benz setzt seinerseits auf die eigene Elektroplattform VAN.EA, auf der ab 2026 alle neu entwickelten mittleren und großen Transporter des Herstellers basieren werden. Zur Architektur hat der Hersteller erst kürzlich viele Details verraten. Bis 2030 will Mercedes-Benz mit der neuen Plattform den Anteil rein elektrischer Transporter auf 50 Prozent steigern. Als Zwischenziel für 2026 soll der Anteil auf bis zu 20 Prozent steigen, wobei das aktuelle Portfolio an Elektro-Lieferwagen im Mittelpunkt steht.

Zum Vergleich: Im Jahr 2022 verfügten 14.700 aller 411.000 ausgelieferten Mercedes-Transporter über einen Elektroantrieb, was einem Anteil von lediglich 3,6 Prozent entspricht. Der große Sprung wird 2026 mit den ersten VAN.EA-Modellen kommen.

reuters.com

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